105. Aktualisierung – Juli 2026

Neu! Die einfache Recherche mit der BEHR’S…KI!

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Ihre Themen

PCB | Kap. II.6.3.5

P. Fürst, O. Päpke, D. Schrenk

Polychlorierte Biphenyle (PCB) sind persistente, lipophile Umweltkontaminanten, die sich in fettreichen tierischen Lebensmitteln anreichern. Sie wirken u. a. hepato-, immun- und neurotoxisch; dioxinähnliche PCB sind potenziell kanzerogen. Gesetzliche Höchstgehalte und Monitoringprogramme dienen der Begrenzung der chronischen Exposition entlang der Lebensmittelkette. Dieses Kapitel unterstützt Sie bei der Einhaltung.

PFAS | Kap. II.6.3.6

T. Stahl, S. Falk

Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) sind persistente Industriechemikalien, die über Umweltkontaminationen in Wasser, Futtermittel und Lebensmittel gelangen können. Aufgrund ihrer hohen Stabilität und Mobilität reichern sie sich in der Nahrungskette und im menschlichen Organismus an. PFAS werden mit immuntoxischen, hepatotoxischen, reproduktionstoxischen und potenziell kanzerogenen Effekten in Verbindung gebracht. Zur Expositionsminderung dienen Monitoringprogramme sowie Maßnahmen zur Reduktion industrieller Einträge entlang der Lebensmittelkette.

Hefen | Kap. III.5.1

B. Fiedler

Hefen sind mikrobiologische Organismen, die natürlicherweise in der Umwelt vorkommen und technologisch gezielt in der Lebensmittelherstellung eingesetzt werden, beispielsweise zur alkoholischen Gärung und Teiglockerung. In kontrollierten Prozessen tragen sie zur Aromabildung, Texturentwicklung und Produktstabilität bei. Unerwünschte Hefen können jedoch als Verderbniserreger auftreten, insbesondere in zucker- oder säurehaltigen Lebensmitteln. Ihr Wachstum führt zu Gasbildung, Trübungen, sensorischen Abweichungen und Qualitätsverlust. Eine konsequente Prozessführung, Hygiene und geeignete Lagerbedingungen sind daher wesentlich zur Kontrolle ihres Wachstums.