Rassismus und Diskriminierung - Strategien gegen problematisches Mitarbeiterverhalten

Kapitel auf einen Blick

Brigitte Miller

Pflege – ganz automatisch – fokussiert erst einmal all die krankheitsbedingten Einschränkungen des Pflegekunden. Dabei stellen Sie sich eine Frage: Was kann der Pflegekunde nicht mehr? All Ihre Antworten, die Sie im Erstgespräch, oft auch in Nachfolgegesprächen, erhalten, bieten Ihnen wichtige Erkenntnisse und Anhaltspunkte, um Ihre Pflege individuell auf den jeweiligen Pflegekunden auszurichten. Denn Sie, Ihre Pflegeeinrichtung und Ihr Pflegeteam wollen die krankheitsbedingten Symptome auffangen und die Beschwerden des Pflegekunden mindern. Sie erfüllen damit Ihren Pflegeauftrag. Allerdings blendet dieser Fokus stets etwas Wichtiges aus: Die Ressourcen, die

der Pflegekunde noch besitzt oder wieder aufbauen sollte,

die Angehörigen mitbringen und/oder für die (häusliche) Pflege benötigen,

Ihr Pflegeteam aktivieren und/oder trainieren sollten, sowohl die des Pflegekunden, als auch die eigenen,

Ihre Pflegeeinrichtung bereit- und zur Verfügung stellen sollte,

die externen Partner zur Pflege beisteuern.

Sicherlich – oder hoffentlich – werden Sie all diese Ressourcen bereits im Blick haben. Denn eine ressourcenorientierte(re) Pflege lohnt sich – für alle Beteiligten. Der Beitrag bietet Impulse, wie Sie weg von einer Defizit- hin zu einer Ressourenorientierung kommen können.

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