36. Aktualisierung – November 2025

Der Beitrag erläutert die Bedeutung und Anwendung von Spülverfahren zur Überprüfung der Reinigungs- und Desinfektionswirkung auf schwer zugänglichen Lebensmittelkontaktflächen. Er beschreibt, warum herkömmliche Methoden wie Tupfer- oder Abklatschverfahren hier oft unzureichend sind und wie Spülverfahren eine Alternative bieten. Zudem wird die neue DIN 10546 vorgestellt, die erstmals ein standardisiertes Vorgehen für diese mikrobiologischen Eigenkontrollen definiert. Der Artikel fasst die wichtigsten Inhalte und praktischen Aspekte dieser Norm zusammen.

„Der kluge Mann/die kluge Frau baut vor.“ – Ein Sprichwort, dass an vielen Stellen in sich verändernden Zeiten wieder neu an Bedeutung gewinnt. Fällt der Strom aus, können viele der täglichen Aufgaben und Routinen nicht mehr in der gewohnten Form ausgeführt werden. Über Vorsorge und Vorratshaltung nachzudenken und Lösungen zu entwickeln, die unterstützend und entlastet sind, ist eine Aufgabe, der wir Zeit und Raum geben müssen.

Wie müssen Reinigungstextilien für den Waschgang aufbereitet werden? Bei wieviel Grad dürfen Mikrofaserprodukte maximal getrocknet werden und ist der Einsatz von Weischspülern sinnvoll? All diese Fragen klären Sie mit Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in dieser Schulung zum Thema Waschempfehlungen für die Reinigungstextilien. Mit den vorgefertigten Karten erarbeiten Sie, welche Reinigungstextilien z. B. zusammen gewaschen werden dürfen und welche nicht und Ihr Team erstellt eine Arbeitsanleitung zur Beladung der Waschmaschine. Am Ende der Schulung erwartet die Teilnehmenden ein Lückentext als Text, so prüfen Sie ganz einfach den Erfolg der Schulungseinheit.

Mit dieser Schulungseinheit lernen Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Regeln zur Händehygiene kennen bzw. wiederholen sie. Mit Hilfe der vorgefertigten Kärtchen erarbeitet Ihr Team gemeinsam die wichtigsten Maßnahmen zur Händehygiene. Mit dem anschließenden Test können Sie das Wissen Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ganz einfach überprüfen und ggf. Unklarkeiten klären.

Ein wichtiges Mittel zur Überprüfung, ob in einem Betrieb die HACCP-Verfahren und Eigenkontrollen im Rahmen der Guten Hygienepraxis greifen, sind die Ergebnisse eigener Probenahmen. Einen Schwerpunkt bilden dabei vor allem Beprobungen, um die mikrobiologische Qualität und Sicherheit von Lebensmitteln inklusive der Herstellungsumgebung der Lebensmittel zu überprüfen und sicherzustellen. Das Thema eigene Beprobung und Analyse wird in der Gemeinschaftsverpflegung häufig stiefmütterlich behandelt, da oft Know-how bei den Betrieben fehlt, was denn überhaupt sinnvoll ist und was rechtlich gefordert wird. Der Beitrag soll Informationen hierzu geben und die Entscheidung erleichtern, ob und in welchem Umfang Probenahmen für den eigenen Betrieb erforderlich sind und welches Untersuchungsspektrum zu wählen ist.