Sprache dominiert unsere Welt. Und dient als Kitt in zwischenmenschlichen Beziehungen, Begegnungen und (kurzen) Kontakten. Ganz selbstverständlich kommunizieren wir miteinander: Über Erfreuliches, Sorgen, Erfolge, Banales, Vergangenes, Zukünftiges.
Für Menschen, die an Demenz erkrankt sind, ist solch ein Miteinanderreden aber nicht mehr selbstverständlich. Wörter werden vergessen. Bedürfnisse und Gefühle auszudrücken, fällt deshalb immer schwerer. Zu verstehen, was andere von einem wünschen und fordern, gelingt mit jedem Tag weniger. Und so verstummt derjenige mehr und mehr, eben weil die vertrauten Wörter und die eigene Sprache nicht mehr abrufbar sind. Mehr und mehr geht so das Miteinanderreden verloren.
So scheint es. Der Schein trügt. Auch mit Menschen mit Demenz kann kommuniziert werden – und zwar in allen Stadien der Erkrankung. Erfahren Sie, wie Sie Ihre Kommunikation klug anpassen, um im Gespräch zu bleiben.