Inkontinenz bedeutet in aller Regel für die betroffenen Menschen einen schweren Einschnitt in ihr Dasein, mit erheblichen Folgen für das Erleben und Bewerten ihrer Lebensqualität. Der resultierende soziale Rückzug, Scham und Ekelgefühle vor sich selbst lassen Menschen mit Kontinenzproblemen verzweifeln. Sie versinken mitunter in depressive Verstimmungen; dies mit allen bekannten Folgen hinsichtlich der weiteren Entwicklung ihrer Pflegebedürftigkeit. Der 2024 zum zweiten Mal aktualisierte Expertenstand Kontinenzförderung verrät bereits in seiner neuen Benennung nicht nur den Einschluss der Stuhlinkontinenz, sondern zeigt Wege auf, der Inkontinenz vorzubeugen oder sie zumindest erheblich zu verbessern.