98. Aktualisierung – Juli 2026

Neu! Die einfache Recherche mit der BEHR’S…KI!

Seit Januar steht Ihnen mit Ihrem BEHR’S…Online-Zugang auch Ihre BEHR’S…KI zur Verfügung. Mit Ihrem aktuellen Abo können Sie täglich bis zu drei Fragen von der KI beantworten lassen – schnell, präzise und rund um die Uhr. Um die BEHR’S…KI ohne Limit zu nutzen, benötigen Sie eine BEHR’S…KI PLUS-Lizenz oder eine Lizenz zu einem BEHR’S…ONLINE-Paket (Lebensmittelrecht/ Qualitätsmanagement & Hygiene). Weitere Informationen finden Sie unter www.behrs.de/behrs-ki-plus

Ihre Themen

Pyrrolizidinalkaloide | Kap. II.4.4.8

A. Lampen

Pyrrolizidinalkaloide sind sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe, die von bestimmten Wildkräutern gebildet werden und unbeabsichtigt in Lebensmittel (z. B. Kräutertees, Honig) gelangen können. Sie wirken hepatotoxisch, genotoxisch und potenziell kanzerogen. Ihre lebensmittelhygienische Relevanz ergibt sich aus dem Risiko chronischer Exposition sowie der Notwendigkeit von Monitoring, Rohwarenkontrolle und Minimierungsstrategien entlang der Produktionskette. Der Autor liefert Ihnen alle relevanten Informationen zu dem Thema – in einer kompakten Übersicht. So erkennen Sie mögliche Kontaminationsquellen, leiten frühzeitig Maßnahmen ein und erhöhen die Lebensmittelsicherheit in Ihrem Unternehmen langfristig.

Migrierende Substanzen | Kap. II.4.4.9

K. Grob, G. Hamscher

Migrierende Substanzen aus Lebensmittelkontaktmaterialien entstehen durch den Übergang chemischer Stoffe – z. B. Monomere, Additive, Weichmacher oder Abbauprodukte – aus Verpackungen, Beschichtungen oder Kunststoffen in Lebensmittel. Die Migration wird durch Faktoren wie Temperatur, Kontaktzeit und Fettgehalt beeinflusst. Gesundheitlich problematisch können toxische, endokrin wirksame oder genotoxische Substanzen sein. Daher sind spezifische Migrationsgrenzwerte, Konformitätsprüfungen und eine risikobasierte Materialauswahl zentrale Maßnahmen zur Gewährleistung des gesundheitlichen Verbraucherschutzes. Aus diesem Beitrag können Sie Maßnahmen ableiten und schätzen zukünftig die Risiken aus migrierenden Substanzen besser ein.

Hygienic Design | Kap. V.3.4

D. Nikoleiski

Hygienic Design bezeichnet die konstruktive und materialtechnische Auslegung von Anlagen, Geräten und Produktionsumgebungen in der Lebensmittelverarbeitung mit dem Ziel, mikrobiologische, chemische und physikalische Kontaminationen zu vermeiden.

Durch totraumfreie Konstruktionen, geeignete Werkstoffe, gute Reinigbarkeit (CIP/SIPFähigkeit) und Vermeidung von Produktablagerungen wird die Bildung von Biofilmen reduziert und die Wirksamkeit von Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen sichergestellt. Dadurch wird die Prozesssicherheit erhöht und das Kontaminationsrisiko systematisch minimiert. In dieser Aktualisierungslieferung erhalten Sie das umfangreich überarbeitete Kapitel. Der Autor hat alle Neuerungen der letzten Jahre erfasst und das Kapitel praxisorientiert für Sie erweitert. Nutzen Sie die Inhalte zur Verbesserung Ihrer Betriebshygiene, für Eigenkontrollen oder bei der Recherche zur Anschaffung neuer Maschinen oder Anlagen.